Der Trend geht weg vom klassischen PC

Auch im Jahr 2013 sind die Verkäufe von Desktop-PCs und Notebooks zurückgegangen. Die Umsatzzahlen für Tablet-Computer und generell mobile Geräte sind hingegen erneut gestiegen. Die Frage ist, wird der klassische PC bzw. das klassische Notebook langfristig aussterben? Bisher ist immer noch so, dass zum produktiven Arbeiten sich nur ein Desktop-PC oder ein Notebook eignen. Eine virtuelle Tastatur oder auch eine Spracherkennungssoftware ist immer noch nicht so weit, dass sie einen herkömmlichen Computer ersetzen kann. Vom PC Notdienst habe ich gehört, dass im letzten Jahr weniger Privatkunden und dafür mehr Firmenkunden die Dienstleistungen in Anspruch genommen haben. Das liegt daran, dass Tablet-Computer und dergleichen für das Surfen und einkaufen im Internet und zum Spielen genutzt werden. Notebooks und Desktop-PCs hingegen sind nach wie vor die Arbeitspferde in den Büros und im Außendienst. Die klassischen PCs werden wahrscheinlich erst dann sterben, wenn es Geräte gibt, die sich zum Beispiel in einer Kombination aus Sprache und Augenkontakt bedienen lassen und eine Tastatur und auch eine Maus gar nicht mehr gebraucht werden. Schon heute werden Autos vorgestellt, in denen man manche Funktionen per Blickkontakt auslösen kann. In ein paar Jahren wird das der Standard werden. Und wer weiß, in 10-20 Jahren könnte es sein, dass man in der Lage ist, einen Chip in das Gehirn einzupflanzen, der die Gedanken in einen Computer übertragen kann. Oder anstatt eines großen Bildschirms und weiterer Hardware setzten sich einfach eine Brille auf, mit der man sämtliche Funktionen ausführen kann. Für Dienstleister für IT-Service bedeutet der ständige Fortschritt auch ständige Weiterbildung. Jedes neue Gerät hat neue Features und Funktionen und die größere Vielfalt an Betriebssystemen wie Android, Windows Mobile oder neue Linux-Derivate fordert einen erhöhten Aufwand an Informationsbeschaffung.  Wir werden sehen, wie sich weiter entwickelt. Wie würde ein Mensch aus dem heutigen Marketingbereich sagen? Es bleibt spannend! Diesen Spruch kann man eigentlich für alles, was die Zukunft betrifft, anwenden, denn das Unbekannte ist eigentlich immer spannend.

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