„Null Toleranz“: Google Glass ist nun in allen US-Kinos verboten

Die Augmented-Reality-Brille von Google sorgte in Vergangenheit schon das eine oder andere Mal für Ärger zwischen den Besitzern und Betreibern von Kinos. Die Vereinigung der US-Kinobetreiber hat gemeinsam mit der Motion Picture Association of America (MPAA) eine „Null-Toleranz-Politik“ beschlossen bzw. bekräftigt.

Kameras sind und bleiben verboten

Grund dafür ist natürlich in erster Linie die integrierte Google-Glass-Kamera, Kinos und Hollywood-Studios fürchten, dass damit das Abfilmen von Kinoproduktionen noch leichter wird und die einschlägigen Netzwerke mit „Glass-Raubkopien“ geflutet werden.
Wie das Hollywood-Branchenblatt Variety berichtet, haben die Kinobetreiber der National Association of Theatre Owners (NATO) sowie die Motion Picture Association of America (MPAA) sich auf eine gemeinsame Richtlinie in Bezug auf Wearables geeinigt und diese nun bekannt gegeben. Die beiden Organisationen sprechen zwar allgemein von Wearables, also tragbarer Elektronik, es ist aber sicherlich dennoch eine „Lex Google Glass.“

In einer gemeinsamen Mitteilung von NATO und MPAA heißt es dazu, dass man eine „lange Geschichte“ habe, technologische Fortschritte willkommen zu heißen, man verstehe auch das große Interesse der Konsumenten an Smartphones und tragbaren „intelligenten“ Geräten.

„Null Toleranz“

Dennoch müsse man eine „Null-Toleranz-Politik“ gegenüber allen Geräten, mit denen Aufnahmen durchgeführt werden können, beibehalten. Elektronik, die zum filmen geeignet ist, muss generell ausgeschaltet werden, wer dem nicht nachkommt und erwischt wird, dem droht ein Verweis aus dem Kino. Sollten die Kinobetreiber den Verdacht haben, dass eine Person „illegale Aufnahme-Aktivitäten“ durchführt, dann wird man bei Bedarf die zuständigen Exekutivorgane alarmieren, heißt es in der Erklärung.

 

Zur Anbieter-Website:

http://winfuture.de/news,

Analyse – Google Glass: Revolutionäres Gadget oder Datenkrake-Spielzeug?

Vor kurzem wurden die ersten Modelle der Datenbrille Google Glass ausgeliefert. Bisher stößt das Gadget auf durchaus positive Resonanz. Robert Scoble, ein US-amerikanischer Tech-Blogger, schreibt nach zweiwöchigem Einsatz etwa, dass er keinen Tag seines Lebens mehr ohne die Hightech-Brille auskommen möchte. Der 48-Jährige führt außerdem an, dass er in den zwei Wochen ausschließlich positive Kommentare zur Glass erhalten habe. Privatsphäre-Bedenken wurden ihm gegenüber nur einmal genannt, als eine Frau bei einem Vortrag meinte, dass sie nicht mit Scoble sprechen würde, wenn er die Datenbrille verwendet. Der US-Amerikaner beendet seinen Blogeintrag mit den Worten, dass Google Glass sein Leben verändert habe. Read More

Datenschutz: Gesichtserkennung mit Google Glass verboten

 

Google hat klargestellt, dass die Datenbrille Google Glass nicht zur Gesichtserkennung eingesetzt werden darf. Entsprechende Apps werden nicht zugelassen. Das hindert Entwickler jedoch nicht daran, sie für die Vorabversion zu veröffentlichen.

Um Datenschützern den Wind aus den Segeln zu nehmen hat Google bekanntgegeben, dass keine Apps zur Gesichtserkennung erlaubt sind. Das Unternehmen veröffentlicht Apps Dritter (Glassware) für die Endkunden-Version seiner Datenbrille erst nach einer Prüfung. Kann die App Personen mit Hilfe der eingebauten Kamera über eine Software identifizieren, wird Google sie demnach nicht publizieren. Read More

Google Glass: Foto per Augenzwinkern

Eigentlich funktioniert Googles Datenbrille Glass über Sprachsteuerung. Doch ein Entwickler hat entdeckt, dass es auch anders geht. Er hat eine App programmiert, die auf ein Augenzwinkern reagiert – und dann ein Foto schießt. Das Programm veröffentlichte Mike DiGiovanni auf der Plattform Github, wo Entwickler ihre Programmcodes austauschen.

Offenbar ist eine solche Steuerung über Augenbewegungen in Google Glass vorgesehen. „Ich habe mindestens eine Stelle im Programmcode von Glass entdeckt, wo kontrolliert wird, ob das Augenzwinkern aktiviert ist“, schreibt DiGiovanni. Dem Technologieblog „The Verge“ sagte er, dass er auch Hinweise gefunden habe, dass die Datenbrille doppeltes Augenzwinkern oder Blinzeln registriere. In einem Video auf der Seite zeigt er, wie das Foto per Augenzwinkern funktioniert. Passenderweise hat er seine App „Winky“ genannt, nach dem Englischen „wink“ für Augenzwinkern. Read More