Bericht: Windows 10 Creators Update kommt erst im April

Es soll nun die Versionsnummer 1704 erhalten. Sie steht für das Jahr und den Monat, in dem das Update veröffentlicht wird. Im Oktober fanden sich in einem Insider Build Hinweise auf die Version 1703. Offiziell nennt Microsoft weiterhin nur „Anfang 2017“ als Veröffentlichungstermin.

Microsoft wird das unter dem Codenamen Redstone 2 entwickelte Creators Update für Windows 10 möglicherweise erst im April für die Allgemeinheit freigeben. Das berichtet MSPoweruser unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen. Offiziell hat der Softwarekonzern als Veröffentlichungstermin bisher nur „Anfang 2017“ genannt.

Demnach soll das Creators Update als Windows 10 Version 1704 erscheinen. Wie schon bei den vorherigen Updates für Microsofts jüngstes Betriebssystem bezeichnet die Versionsnummer das Jahr und den Monat, in dem das Update fertiggestellt beziehungsweise veröffentlicht wurde. Das aktuelle Windows-10-Build 14393 – das im Juli 2016 freigegebene Anniversary Update – hat die Version 1607.

Im Oktober fand sich in einem Insider-Build ein Hinweis auf die Version 1703, sprich eine Veröffentlichung des Creators Update im März 2017. Das Datum entsprach zu dem Zeitpunkt Angaben von Quellen der ZDNet-Bloggerin Mary Jo Foley, wonach die Entwickler bei Microsoft den Termin März 2017 zumindest anstreben. Ob diese Informationen falsch waren oder Microsoft den Termin um einen Monat verschoben hat, ist nicht bekannt.

Die Versionsnummer ist jedoch keine Garantie dafür, dass das Update tatsächlich auch im April erscheint. Zumindest beim ersten Redstone-Update – Version 1607 – verpasste Microsoft den angestrebten Termin knapp. Allgemein verfügbar war das Update erst ab 2. August.

Darüber hinaus meldet MSPoweruser, dass Mitte oder Ende Januar zumindest die Entwicklung neuer Funktionen des Creators Update abgeschlossen sein soll. Insider-Builds sollten also ab dem Zeitpunkt die Funktionen enthalten, die alle Nutzer ab April erhalten. Ab Februar würden sich Entwickler und Tester dann auf die Beseitigung von Fehlern konzentrieren.

Das Creators Update für Windows 10 Mobile wird in dem Bericht indes nicht erwähnt. Es ist wohl davon auszugehen, dass Microsoft sein Mobilbetriebssystem erneut erst nach dem Desktop-OS aktualisiert – auch bei den beiden bisherigen großen Funktionsupdates Threshold 2 und Redstone 1 mussten sich die Besitzer von Windows Phones in Geduld üben.

 

Original:

www.zdnet.de/88285445

Microsoft: Neue ISO-Images von Windows 10 beinhalten das Februar-Update

Microsoft hat über das MSDN und Technet neue ISO-Abbilder von Windows 10 veröffentlicht. Sie beinhalten kumulative Updates und vereinfachen damit Neuinstallationen.

Microsoft hat für die Neuinstallation von Windows 10 neue Images bereitgestellt. Die Windows-10-Abbilder werden zwar weiterhin als Version 1511 alias Build 10586 betitelt, doch Microsoft hat diese Version jetzt noch einmal aktualisiert und setzt den Zusatz „Updated Feb 2016“ dahinter.

Damit beinhalten die Images bereits Updates, die bis zum Februar 2016 veröffentlicht wurden. Für Anwender ist das praktisch. Sie müssen nicht selbst neue Abbilder erzeugen und sparen sich die dann notwendigen Aktualisierungen nach der Neuinstallation. Die Integration der letzten kumulativen Updates stellt gewissermaßen ein Mini-Service-Pack dar. Und wie zu Windows-7-Zeiten gibt es einen neuen Datenträger.

Die neue Version 1511 (10586.104) beinhaltet noch nicht das vor wenigen Tagen erschienene größere März-Update (10586.122), das einige Fehler behebt. Eine Aktualisierung muss der Anwender nach der Neuinstallation dementsprechend durchführen.

Die aktualisierte Februar-Fassung von Windows 10 der Version 1511 (10586.104) wird auch über den kostenlosen Upgrade-Prozess bereits seit einigen Wochen ausgeliefert, wie wir bei einer Neuinstallation vor kurzem feststellten. Wer also jetzt ein Windows-7- oder Windows-8.x-Gerät aktualisiert, spart sich den Download zahlreicher Updates, da die kumulativen Updates mit in das Abbild integriert wurden.

Über das Media Creation Tool gelang uns der Download des neuen ISO-Images hingegen noch nicht. Dieses Werkzeug wurde bereits modifiziert und zeigt die Version 10586.117 an. Es sollte also ebenfalls ein aktualisiertes Build herunterladen, wir erhalten unter Windows 7 jedoch nur eine Fehlermeldung. Wer einen Technet- oder MSDN-Zugang hat, kann die Images direkt herunterladen.  (as)

zum Artikel:

www.golem.de/news

Google Chef-Designer: Windows 10 funktioniert immer noch wie XP

Geht es nach Googles Design-Chef, so ist Windows 10 nichts weiter als ein aufgefrischtes Windows XP. Der Mann hinter dem mit Android 5.0 eingeführten „Material-Design“ hält offensichtlich nicht viel von den Fähigkeiten seiner Kollegen bei Microsoft. Matias Duarte, der bei Google als Vice President of Design für die Optik von Android und den diversen hauseigenen Apps hauptverantwortlich ist, ließ über Twitter eine Reihe von abfälligen Bemerkungen los, in denen er die Optik von Windows 10 massiv kritisierte. Offenbar ist er der Meinung, dass auch die neueste Version des Microsoft-Betriebssystems weiterhin ein altbackenes Interface-Design nutzt.
Er habe kürzlich ein Microsoft Surface Pro 4 zusammen mit Windows 10 in Betrieb genommen, berichtete Duarte gestern. Dabei sei er sich nicht sicher, warum er sich darauf gefreut habe, etwas neues auszuprobieren, denn im Grunde sei Windows 10 auch nur ein Windows XP mit einem „Flat-Design“-Skin, ätzte der Google-Designer. Das Ganze versah er mit dem Hashtag „#FutureNot“, was wohl so viel bedeuten sollte, dass die Optik keineswegs zukunftsträchtig sei.
Wenig später legte Duarte noch einmal nach und erklärte, dass Windows 10 eher aussehe, wie Windows vor 10 Jahren. Es dauerte nicht lange, bis seine Äußerungen von ersten Medien aufgegriffen wurden, doch Googles Chef-Gestalter stellte umgehend klar, dass es ihm nicht so sehr um die Design-Sprache von Windows 10 ging als vielmehr um die Art des Umgangs mit dem Betriebssystem. So habe er schlichtweg ein deutlich „anderes und spannendes Paradigma“ erwartet, doch leider sei Windows 10 auf den ersten Blick unverändert, hieß es. Er sei von Apple enttäuscht worden, was die Weiterentwicklung der Art des Umgangs mit einem Desktop-Betriebssystem angeht, sagte Duarte. Deshalb sei seine Hoffnung groß gewesen, von Microsoft Neuerungen zu sehen, doch auch in dieser Hinsicht habe es nun eine Enttäuschung gegeben.

Nachdem er diverse Antworten von anderen Twitter-Usern bekommen hatte, machte Duarte abschließend auch noch einmal klar, was er mit seinen anfänglichen Tweets eigentlich meinte. Er habe stets gemocht, was Microsoft mit Windows 8 versucht habe – nämlich das Paradigma zu ändern, also sich von Altbekanntem zugunsten neuer Ideen zu verabschieden. Er habe kein Problem damit, „wie Windows 10 aussieht“, sondern damit, dass es „genauso funktioniert wie XP“, hieß es weiter.

Was für viele Anwender heute „ein Feature ist“, sei für ihn keineswegs der Fall. Er selbst wäre wohl äußerst enttäuscht, wenn Android in zehn Jahren immer noch auf die gleiche Art und Weise funktionieren würde, gab Duarte zu. Er selbst ist in Sachen Interface-Design keineswegs ein unbeschriebens Blatt. Vor der Umstellung von Android auf das mit flachen und oft geometrischen Formen arbeitende Material-Design, war Duarte unter anderem für die Optik von Palms WebOS verantwortlich, das noch heute als richtungsweisend in Sachen UI-Design gilt.

 

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winfuture.de

Windows 10 – Microsoft überfordert zu viele User

Mit der Art und Weise, wie Microsoft sein neues Betriebssystem Windows 10 den Computernutzern aufdrängt, wird immer unangenehmer. Es ist ein ehernes Gesetz, seit es Windows überhaupt gibt. Installiere nie eine neue Windows-Version auf ein bestehendes Windows Betriebssystem. Und genau das bietet Microsoft den Millionen Windows Nutzern über die Windows Update-Funktion an. Viele Leute, die eigentlich mit ihrem Windows 7 oder Windows 8.1 zufrieden sind und sich eingearbeitet haben, installieren sich Windows 10, um die nervigen Einblendungen abzustellen, die einen ständig an das Upgrade erinnern. Das Upgrade mag an den meisten Rechnern funktionieren, die meisten User haben keine Probleme mit Windows 10, dennoch gibt es einfach zu viele, bei denen ein Arbeiten aus verschiedenen Gründen nicht mehr möglich ist. Nach dem Upgrade auf Windows 10 gibt es sehr häufig Probleme mit der Anti-Virussoftware, mit Gerätetreibern und einzelnen Funktionen, die plötzlich nicht mehr da sind. Auch die Optik ist anders, da muss man sich auch wieder umgewöhnen, was die meisten User hassen. Gerade mit Druckern, Wlan-Modulen, Scannern gibt es mitunter große Probleme. Bei einigen Laptop-Modellen funktioniert die Software nicht mehr, die die sogenannten FN-Tasten steuert. Die Folge: Man kann nicht mehr das Wlan aktivieren oder die Lautstärke per Taste ändern. Im schlimmsten Fall, den ich schon selbst erlebt habe, startet nach dem Upgrade auf Windows 10 der Rechner nicht mehr.

 

In den Fällen, bei denen Windows 10 aus solchen Gründen nicht nutzbar ist, hat man für eine gewisse Zeit die Möglichkeit, auf die vorherige Betriebssystemversion zurück zu kehren. Aber auch das birgt Risiken, dass es etwas schief geht. Alles in Allem muss man feststellen, dass die Vorgehensweise von Microsoft zumindest unglücklich ist. Zu viele User erleben eine böse Überraschung beim Upgrade.

Milch statt Business-Deals – Microsofts Sprachassistentin blamiert ihren Chef live auf der Bühne

Eigentlich wollte Microsoft-Chef Satya Nadella auf der Konferenzbühne zeigen, wie gut sein neuer Sprachassistent Cortana funktioniert. Leider zeigte das Programm ihm jedoch statt der gewünschten Risikogeschäfte Möglichkeiten zum Milchkaufen an.

Microsofts digitale Sprachassistentin Cortana hat Konzernchef Satya Nadella bei einem Auftritt hängenlassen. Nadella wollte bei einer Konferenz des Software-Anbieters Salesforce demonstrieren, wie man sich in einer Firma per Spracheingabe aktuell vom Scheitern bedrohte Deals raussuchen lassen kann. Stattdessen zeigte Cortana Möglichkeiten zum Milch-Kauf an.

Die Software verstand Nadellas Satz «Show me my most at risk opportunities» nämlich als «Show me to buy milk at this opportunity». Nach dem zweiten Fehlschlag entfuhr Nadella ein frustriertes «Oh, komm‘ jetzt».

Zweiter Versuch brachte die richtige Lösung

Nach dem Versuch wurde die richtige Information bei dem Event in der Nacht zum Donnerstag von Mitarbeitern hinter den Kulissen auf Nadellas Demo-Computer aufgerufen.

Auch Apple hatte schon Probleme mit seiner Sprachassistentin Siri auf großer Bühne. So bat Marketingchef Phil Schiller Siri bei einer Demonstration auf der Entwicklerkonferenz WWDC im Juni, den Song aus dem Film «Selma» abzuspielen. Die Software rief stattdessen das Lied «Selene» der Band Imagine Dragons auf. Im zweiten Anlauf lief dann der richtige Song.

 

Artikel-Quelle:

http://www.focus.de/digital/computer

Veröffentlichungstermin geleaked – Windows-10-Update bereits ab 29. Juli kostenlos erhältlich?

Auf seiner Entwicklerkonferenz gab Microsoft bekannt, dass Windows 10 im Sommer dieses Jahres als Upload zur Verfügung stehen soll. Ein britischer Journalist will nun sogar den konkreten Veröffentlichungstermin kennen.

  • Laut Microsoft-Manager Joe Belfiore kommt Windows 10 im Sommer dieses Jahres.
  • Einem Journalisten zufolge, ist der Verkaufsstart am 29. Juli 2015.
  • Das Update ist für Nutzer von Windows 7 und 8 kostenlos.

Microsoft wird sein neues Betriebssystem doch nicht in einem Schwung, sondern nach und nach veröffentlichen. Laut dem Microsoft-Manager Joe Belfiore kommt das neue Betriebssystem im Sommer dieses Jahres zunächst nur für PCs, Laptops, 2-in-1-Systeme und größere Tablets. Smartphone-User müssen sich hingegen noch eine Weile in Geduld üben. Denn Windows 10 für Mobiltelefone hinkt in der Entwicklung der Desktop-Version noch hinterher.

2015 für alle Geräteklassen

Wann auch Smartphones von dem Betriebssystem profitieren werden, ist noch nicht bekannt. Laut Belfiore wird Microsoft Windows 10 aber im Laufe des Jahres für alle Geräteklassen verfügbar machen.

Blick auf das Wundersystem: So gut ist das neue Windows 10 wirklich:

Einen konkreten Veröffentlichungstermin nannte der Manager bisher nicht. Den will nun aber der Journalist Tom Warret erfahren haben. Laut Warret gibt das Unternehmen AMD den 29. Juli 2015 als Veröffentlichungstermin für die PC-Version an. Ob die Information wirklich stimmt, ist bisher noch ungeklärt.

Kostenloses Update

Windows 10 wird für Nutzer von Windows 7 und Windows 8 kostenlos als Update erhältlich sein. Voraussetzung ist, dass sich User die Aktualisierung im ersten Jahr nach Veröffentlichung des Betriebssystems herunterladen.

 

Link zum Artikel:

http://www.focus.de/digital/computer

Meinung zur kommenden Betriebssystemversion: Windows 10 – Das haben wir zu erwarten

Geräte über alles

Hersteller von Betriebssystemen haben es heutzutage nicht leicht. Immer mehr Geräte mit unterschiedlichsten Dimensionen erscheinen auf dem Markt oder kommen direkt aus dem eigenen Hause. Doch die Rechenleistung dieser Geräte ist längst mit Spielekonsolen und Desktop-Computern der letzten Generationen vergleichbar.Damit stellt sich schnell die Frage, ob man nicht ein einheitliches Betriebssystem für alle Geräte entwerfen kann, damit der Aufwand für die eigene Entwicklung und für die App-Entwicklung geringer ist. Eine Applikation, die auf allen Geräten läuft, wäre sicherlich aus Sicht der Softwarewareentwicklung mehr als erstrebenswert. Einzig die Gestaltung der Oberflächen und der Benutzbarkeit aus Anwendersicht wären dann noch Punkte, die bedacht werden müssten, da jedes Gerät eine andere Steuerung und Darstellung der Informationen bereitstellt. Mit Windows 8 versuchte Microsoft das erste Mal diesen Weg einzuschlagen und ein für Tablets optimiertes Betriebssystem mit Elementen des Smartphone-Betriebssystems, auch auf dem Desktop, bereitzustellen. Dies führte zu einer sehr polarisierten Meinung bei Anwendern und Unternehmen, woraufhin Microsoft einlenken und einiges nachbessern musste. Mit Version 8.1 ging es dann schon weiter in Richtung größerer Akzeptanz und auch in Firmen und auf Entwickler-PCs fasste das Betriebssystem Fuß.

Abstand schaffen

Windows 10 ist der Name der nächsten Betriebssystemversion nach Windows 8.1. Damit überspringt Microsoft bewusst die Nummer neun. Dies schafft bereits sprachlich eine Distanz, welches eine objektivere Neubetrachtung der Inhalte erlaubt. „Windows 10 ist nicht einfach ein neues Betriebssystem, sondern ein fundamentaler Sprung in eine neue Generation“ – verkündete Microsoft-Chef Satya Nadelia auf dem Microsoft Technical Summit 2014 an der TU Berlin. Aus Marketing- und Produktsicht ist Windows 10 eine Produktfamilie, eine Plattform und ein Store. Somit scheint zumindest auf den ersten Blick das Ziel von einer einheitlichen Plattform erreicht worden zu sein. Doch kann das zukünftige Produkt auch halten, was es verspricht? Was macht das neue Betriebssystem für einen Eindruck in der technischen Vorschauversion? Eine kurze Übersicht liefert die folgende Bildergalerie.

Business Features

Neben den vielen positiven Aspekten für den privaten Anwender, gibt es natürlich auch Eigenschaften, welche die Unternehmenansprechen.

In puncto Sicherheit wurde beispielsweise die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) über Smartcards und Token in das Betriebssystem integriert. Neben der weiterhin vorhandenen Bitlocker-Verschlüsselung bietet Windows 10 eine Sicherheitsschicht auf Dateiebene, welche die Daten auch dann schützt, wenn Sie das Gerät verlassen. Wie diese Sicherheitsschicht im Detail endgültig implementiert sein wird bleibt noch offen. Sicherlich wird es ein sehr genau untersuchtes Feature werden, welches auch richtungsweisend für andere Cloud-Dienste sein könnte. Vermutlich wird es in Richtung Active Directory-Rechteverwaltungsdienste bei der Umsetzung gehen. Festzuhalten bleibt, wenn dieser Schutz auf Dateiebene schlank und sicher umgesetzt wird, dann ist der Ansatz, dass die Sicherheit den Daten folgt, eine sehr große positive Neuerung. Die Sicherheit folgt dann den Daten und die Daten dem Nutzer.

Apropos Daten die folgen: OneDrive und OneDrive Business werden zukünftig verschmelzen. Vermutlich werden die lokalen Platzhalter verschwinden. Diese Platzhalter symbolisierten bisher die nicht wirklich physikalisch vorhandenen (synchronisierten) Dateien. Damit hatte man zwar einen Überblick über die Daten, die Online verfügbar waren, jedoch nicht unbedingt immer alle wichtigen Dateien beim Kundentermin dabei. Dies hatte den Grund, dass nur der Platzhalter im Windows Explorer erblickt wurde bevor man sich auf den Weg gemacht hat. Zukünftig wird es wohl, wie bei vielen anderen Cloud-Diensten auch, nur noch eine komplette Synchronisation oder eine Synchronisierung von vorher selektierten Ordnern geben. Man könnte es mit dem Akronym WYSIWYH (What you see is what you have) beschreiben.

Das große Continuum und die Verwaltung

Sie sitzen an Ihrem Schreibtisch, der Kollege steckt seinen Kopf durch die Tür und ruft Sie zum nächsten Meeting. Sie docken Ihren hybriden Laptop aus und klemmen sich das praktische Tablet unter den Arm. Wenn Sie nun noch ein Windows 10 als Betriebssystem installiert haben, dann wird diese Veränderung registriert und das Betriebssystem fragt bei Ihnen höflich nach, ob die Ansicht auf eine für Tablets optimierte Darstellung wechseln soll. Das Ganze hat den Namen „Continuum“ bekommen und ist eine umgebungsbasierte, automatische UI-Anpassung, welche das Berufsleben ein Stück einfacher machen soll.

Bezüglich des Gerätemanagements unterstützt Windows 10 als ein Wanderer zwischen den Geräten Mobile Device Management (MDM) Werkzeuge und ebenso Active Directory und System Center Ansätze zur Verwaltung der Endgeräte innerhalb des Unternehmens. Damit bietet das neue Betriebssystem für alle Unternehmensgrößen eine passende Lösung zur Verwaltung an.

Update ist nicht gleich Update

In Windows 10 wird es zwei Update-Pfade geben. Nutzer von Ubuntu kennen diese Art der Separation von Updates. Ein Pfad ist für Server und Workstations geeignet, da nicht die neuesten Features und Oberflächenanpassungen aktualisiert werden. Der andere Pfad ist an die Desktops und mobilen Endgeräte adressiert. Hier haben Aktualität und Funktionalität Vorrang vor der Stabilität. Generell eine sehr sinnvolle neue Möglichkeit die unterschiedlichen Systeme aktuell und stabil zu halten. Unterschiedliche Geräte und deren mannigfaltige Aufgaben verlangen schon beinahe unterschiedliche Update-Pfade. Daher Daumen hoch für diesen Entschluss.

Fazit

Windows 10 wird sicherlich ein sehr heißer Kandidat für eine Migration von bestehenden Windows XP und Windows 7 Systemen sein. Microsoft hat mit der technischen Vorschau einen guten evolutionären Schritt getan. Ob es ein fundamentaler Sprung wird, wie es Microsoft-Chef Satya Nadelia angekündigt hat, bleibt abzuwarten. Denn dazu müssen die tollen neuen Features und Ideen mit der entsprechenden Leichtigkeit daherkommen. Potential hat das Betriebssystem allemal und die Stabilität der technischen Vorschau kann sich auch sehen lassen. Drücken wir also Microsoft die Daumen, eine unternehmenskompatible und universelle Plattform für Apps und Geräte mit Windows 10 erschaffen zu können. Dies wäre gerade in der Konkurrenz zu Apple ein wichtiger Schritt, denn dort hat man zwar ebenfalls diesen Weg eingeschlagen, nur ist man noch nicht auf der Betriebssystemebene angelangt.

Damit die neuen Features nicht nur eine Aufzählung bleiben, biete ich Ihnen auch an, sich selbst einen Eindruck zu verschaffen. Kontaktieren sie mich gerne. Auf Wunsch stelle ich Ihnen einen Zugang zu der technischen Vorschauversion aus diesem Beitrag zur Verfügung. (bw)

 

Original:

www.computerwoche.de